Siem Reap (Angkor Wat)

Der
Haupttempel Angkor Wat
Die Unesco hat das grösste sakrale Bauwerk
der Welt zum Weltkulturerbe erklärt. Von Angkor aus regierten vom 9. bis
13. Jahrhundert die Khmer über ein Grossreich. Die Ueberreste der Hauptstadt
im Dschungel, die mit einer Million Einwohnern grösser als jede Stadt Europas
war, sind auf 200 Quadratkilometern verteilt. Angkor Wat war dabei
wie eine Stadt in der Stadt, das spirituelle Zentrum der Khmer-Herrscher. Die
hölzernen Gebäude etwa Wohnquartiere sind längst
vermodert. Uebriggeblieben ist nur das Heilige, denn für das Heilige waren
Steine reserviert. Jeder Khmer ist stolz auf Angkor Wat, auch wenn
es für die meisten ein lebenslanger Traum bleibt, die Silhouetten der fünf
Türme je mit eigenen Augen zu sehen. Kambodscha kannte wahrlich bessere Zeiten.
(Text
von: http://www.stoessel.ch/journalism/kambodscha_extra.htm)

Nach
Siem Reap kann man problemlos von Pnom Phen oder Saigon (Ho Chi Min Stadt) aus
fliegen.

Siem
Reap als Tourist Auch wenn Kambodscha sehr umständlich und wegen der
noch vorhandenen Minen nicht ungefährlich zu bereisen ist, in Siem Reap merkt
man davon nichts. Die Stadt besteht zu einem grossen Teil aus Hotels westlichen
Standarts, die in den letzten Jahren gebaut wurden. Für ein gutes Hotelzimmer
bezahlt man ab 20 US-Dollar. Da die Tempelanlagen teilweise weit auseinander
liegen, lohnt es sich, einen Fahrer zu engagieren. Unserer verlangte 10 USD pro
Tag. Dieser führt Sie dann zu den Sehenswürdigkeiten. Der Flughafen
von Siem Reap ist klein, aber neu. Die Stadt wird von denmeisten benachbarten
Hauptstädten angeflogen. Touristen benötigen ein Visum, das man am besten
schon im Voraus bei einem Konsulat besorgt. |

Der
Tempel Angkor Tom fasziniert mit seinen Zahllosen in Stein gemeisselten Gesichtern

Relief
in einem der Tempel von Siem Reap. Der freie Zugange zu den Artefakten hat vor
und nachteile. Als Tourist kann man diese Zeugnisse alter Kulturen aus nächster
Nähe erleben (und ertasten). In abgelegenen Gebieten zeigen sich aber auch
die Nachteile. Leider kommt es auch zu Diebstal und Beschädigung.
