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Heute: Pentax K10D

Die Pentax K10D ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit 10 Megapixeln und einem im Body eingbauten Bildstabilisator. Im Vergleich zur *istD oder *istDs ist sie einiges grösser und schwerer.

Perseenlig: Auf meiner Peru/Boliven-Reise konnte ich die Kamera ausführlich testen. Positiv aufgefallen sind mir der im vergleich zur *istD schnellere (und genauere) Autofokos und die neue Menuführung, an die man sich jedoch schnell gewöhnt. Ein Nachteil ist die nicht mehr ganz so hohe Lichtempfindlichkeit (Max. 1600), was aber durch den Bildstabilisator mehr als wett gemacht wird. Dieser verdient seinen Namen echt. Allerdings... Irgendwo im Dschungel Boliviens ist mir der Schalter zum Bildstabilisator abgebrochen (Gott weiss, wie). Leider lässt sich dieser nicht übers Menü steuern. Und so musste ich die letzten Tage ohne den Stabilisator auskommen. Zu Haus wartete dann eine teure Reparatur auf ich (ging leider nicht auf Garantie. Grmpf).

2003 bis Sommer 2007: Pentax *istD

Ja, über den Namen haben alle gelacht und sich gefragt, wie man das wohl aussprechen möge. Das *ist stehe für Leute, die eine Funktion innehaben wie Journal-ist oder General-ist, oder so, argumentierte Pentax. Die *istD war die erste digitale Spiegelreflex-Kamera von Pentax mit 6 Megapixel. Wie alle Pendax-DSLR ermöglichte sie, alte Linsen weiterhin zu verwenden.

Perseenlig: Ich habe mehrere Jahre mit der *istD fotografiert, unter anderem auch bei der Arbeit. Postiv war vor allem ihre handlichkeit. Wenn ich heute zwischendurch anstatt zur K10D zur *istD greife, fälklt mir das besonders auf. Die *istD war lange die kleinste DSLR überhaupt. Ein schwachpunkt war ihr manchmal etwas ungenauer Autofokus und ihre Tendenz, etwas gar stark unter zu belichten. Mühe hatte sie zudem bei gewissen alten Objektiven. So geriet die Belichtung mit dem 28-200er Zoom von Pentax nicht selten zum Pokerspiel.

1997 bis 2003: MZ-5

Die MZ-5 war die wohl kleinste analoge Spiegelreflexkamera und kam als eine der ersten Kameras in den Neunzigerjahre im metallischen Retrolook daher. Später brachten auch andere Hersteller soilbernfarbene Kameras. Die MZ-5 war jedoch nicht nur handlich, sondern auch sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Für die wichtigen Funktionen gab es eine manuelle und eine automatische Einstellung. Die technik war versteckt und das war gut so. Eine Super Kamera, um Fotografieren zu lernen. Und eine hochwertige.

Perseenlig: Ich hattee gelitten. Die Pentax MZ-5 kaufte ich mir Ende der Schulzeit von meinem ersten richtigen Lohn. Ich schuftete damals anderthalb Monate lang als Tellerwäscher im Restaurant Manora des Basler Manor-Warenhauses. 15.50 Fr. pro Stunde war zwar nicht viel, aber am Ende reichte es für die Kamera, für die ich - nach Abzug von Studentenrabatt - wohl etwa 1100 Franken hinblättern musste (mit dem 28-200 Zoom). Und so belgleitete mich die Kamera dann auch auf dem längeren Interrail-Trip durch Grossbritannien. Später wurde sie gar zur Reporterkamera und war mit dabei in Rumänien oder in Kenia. Erst als man sich auf der Redaktion mit einer analogen Kamera wiiiiirklich nicht mehr zeigen konnte, wurde sie abgesetzt. Ich war wohl der letzte bei der Basler Zeitung, der noch zwischendurch ins Stundenlabor rannte...