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Lissabon

Von Edinburg sagt man manchmal, es sei das Rom des Nordens. Wenn dem so ist, ist Lissabon bestimmt das Rom des Westens, denn wie Rom (und Edinburg) ist die Stadt auf verschiedenen Hügeln erbaut. Auf einem, eher östlich, thront das Castelo de Sao Jorge. An seinem Osthang liegt das Quartier Alfama. Auf dem eher westlich gelegenen Hügel befindet sich das Quartier Bairro Alto. Da zwischen liegt das eigentliche Zentrum Lissabons mit der Baixa. Wer also einen Stadtbummel macht, legt fast so viele Höhenmeter zurück wie ein Wanderer in den Schweizer Alpen.


Die Altstadt Lissabons

Für Lissabon nimmt man sich am besten etwa 4 Tage Zeit. Damit hat man genug Zeit die Stadt zu erkunden. Denn Lissabon ist eine Stadt, die man gemütlich entdecken muss. Lohnend ist auf jeden Fall, an einem der ersten Tage eine Rundfahrt mit einem der alten Trams (electricos) zu machen. zB indem man an der Praca Martim Moniz das Tram Nr. 28 besteigt und mit ihm bis zur Endstation fährt. Man sieht so gut, wo sich weitere Entdeckungsgänge zu Fuss lohnen.


Zwei Trams begegnen sich am Rande der Alfama

Trambillets kosten zur Zeit (Mai 2003) 1 Euro, wenn direkt im Tram bezahlt wird (was problemlos möglich ist). Kauft man die Fahrkarten im Multipack an einem Kiosk der Verkehrsbetriebe, gibt's Rabatt. Dasselbe gilt für Bus und U-Bahn. Daneben werden auch Tageskarten für ca. 3 Euro angeboten.



Links: ein rotes Tram, das touristische Rundfahrten anbietet. Genau so gut lässt sich die Stadt aber auch mit den normalen Trams erkunden.

Wohnen: Sehr zu empfehlen ist die (einfache, aber gut gelegene) Pensão Ninho das Aguias, welche sich unterhalb des Castelo Sao Jorge befindet (siehe Foto).Zu viel Komfort kann man nicht erwarten, dafür sind die Preise tief (ab 40 Euro pro Zimmer und Nacht), die Lage gut und die Aussicht von der Terrasse aus sensationell. (Adresse: Costa do Castelo 74 1100 Lisboa Tel: 00351-218867008)

 Die Pension ist das helle Haus mit dem Türmchen. Vorsicht bei den Anreise zu Fuss: Es sind einige Stufen zu überwinden, bis zur Costa do Castelo.

Alfama

Von den zentralen Altstadtquartieren ist die Alfama eines der ältesten. Noch heute gilt das ehemalige Fischerquartier als eher arm und nicht so sehr heraus geputzt wie etwa die Baixa. In der Alfama gibt es aber viele Gässchen zum Entdecken, und wer gerne (einfach) Fisch isst, wird in den kleinen Restaurants, die sich in Flussnähe zwischen Alfama und Praca do Commercio befinden, gut bedient.

Einen schönen Blicküber die Alfama bietet auch der Miradouro (Ausblickspunkt) d. S. Luzia. Nebst der Alfama sieht man auch die Kirche Ingreja de Sao Vincente de Fora. Der Miradouro liegt an den Tramlinien 12 und 28.


Am Miradouro d. S. Lucia.

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