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Auf dieser Seite:
Clientseitig Programmieren
Serverseitig Programmieren
Plugins

Link zum Thema:
W3-Consortium: Das W3C seztzt Standards fürs Internet und gibt Empfehlungen fürs Webdesign ab. Umfangreiche Datenbank.

 

Webdesign - Technologien und Sprachen
Wie wird eigentlich eine Website gemacht?

Hypertext Markup Language (HTML)

HTML ist die Sprache, die das World Wide Web spricht. Die HTML-Datei bildet die Grundlage jeder Internetseite.

HTML ist eine Markup Language, die auf einer ganz normalen ASCII-Datei basiert. Es ist daher auch sehr einfach, HTML-Dateien zu erstellen. Unter Windows beispielsweise genügt der "Editor", um die Datei zu schreiben. Am Ende muss ihr nur noch die Dateiendung *.htm angefügt werden, damit sie automatisch mit einem Webbrowser geöffnet wird.

HTML bietet alle (!) notwendigen Techniken, um eine Internetseite zu gestalten. Man kann mit Tabellen und Grafiken arbeiten, Formulare gestalten und Links einbinden. Gerade die Links waren es auch, die das WWW so populär machten. Zuvor konnte man übers Internet zwar Dateien abrufen, die sich auf Servern rund um den Globus (bzw. quer durch die USA, in den Gründerjahren) befanden. Die am CERN in Genf entwickelte Markup Language erlaubte es aber erstmals, mit einem Link direkt aus einem Text heraus auf ein anderes Dokument zu verweisen. Das Internet ist auf diese Verlinkung geradezu angewiesen, denn Suchmaschinen bewegen sich ebenfalls über diese Links (automatisch) durchs Netz und erfassen seine Inhalte. Eine nicht verlinkte Seite wird daher in Suchmaschinen wie Google auch nicht erfasst.
(Weitergehende Erläuterungen zu HTML)

Clientseitige Programmierung (JavaScript)

Zu den ersten Einflüssen, die über HTML hinausgingen gehörte die Programmiersprache Java, bzw. deren Script "Java Script". Im Gegensatz zu HTML, das keine Programmeirsprache (sondern eine deskritpive Sprache) ist, handelt es sich bei Java Script um eine Programmiersprache, die dem Browser Anweisungen gibt, etwas zu tun.

Eine klassische Anwendung von JavaScript sind Pop-up-Fenster. Wenn auf diesen Link geklickt wird, sollte sich ein neues Fenster öffnen, in welchem dann eine neue HTML-Datei angezeigt wird. Über die Programmiersprache kann angegeben werden, wie gross das Fenster ist, welche Menüleisten angezeigt werden sollen, und wann sich das Fenster wieder automatisch schliessen soll.

Was bedeutet Client-Seitig? Der Client, das ist derjenige Rechner, der eine Anfrage stellt. Konkret bedeutet dies im WWW, dass der Client einen get-Befehl an den Webserver schickt und darafu die Seite übermittelt bekommt, die er betrachten möchte. Clientseitige-Programmeirung bedeutet nun, dass, wenn sich auf dieser Website ein Programmcode befindet, dieser auf dem Client-Rechner ausgeführt wird. Der Client lädt den Programmcode herunter, interpretiert ihn und führt ihn aus. Deshalb Client-Seitig.

Serverseitige Programmierung (PHP, ASP)

Bei der Server-seitigen Programmierung dagegen ist es der Webserver, der den Programmcode ausführt und das fixfertige Ergebnis an den Client übermittelt. Ein Einfaches Beispiel sind Include-Befehle von PHP. In der einzelnen Datei steht nur, dass an einer beliebigen Textstelle eines Dokuments ein anderes eingefügt werden soll. Wenn ein Client nun diese Seite abfrägt leist der Server den Include Befehl, fügt die gewünschte Datei an dieser Stelle ins Dokument ein und übermittelt den kompletten Text an den Client. Der Client merkt davon nichts, er bekommt nur das fetige Textstück zu sehen.

PHP ist eine dieser Programmiersprachen der Serverseitigen Programmierung. Eine Alternative sind die Active Server pages (ASP) von Microsoft. Wie immer ist es vor allem eine "Glaubensache" welche der beiden Sprachen man verwenden will. PHP eignet sich besser in Kombination mit Apache-Servern, ASP besser mit NT-Servern. Da der Programmtext auf dem Server umgesetzt wird, spielt es hier einmal keine Rolle, was für einen Browser der Client besitzt. Dies ist einer der Hauptvorteile der serverseitigen gegenüber der klassischen Prorgammierung.

Plugins (Flash)

"Plug in" kommt von einstecken. Von Plugins spricht man daher in der Regel, wenn man kleine Hilfsprogramme meint, die den Browser ergänzen. Oft dienen sie dazu, Multimedia-Dateien abzuspeieln, die in einer Internetseite integriert sind, aber nicht direkt vom Browser verarbeitet werden können. Dazu zählen zB die allseits geliebten/gehassten Flash-Animationen. Aber auch Audio-Dateien oder Filme benötigen ein Plugin (zB. den real Player), damit sie abgespeilt werden können. In der Bürowelt ist der Acrobat Reader das meisgebrauchte Programm, das man noch als Plugin bezeichnen kann.

Wichtig für den Web-Designer ist, Plugins nur dort zu verwenden, wo es wirklich notwendig ist. Der Vorteil an HTML ist, dass es ein Standard ist und von jedem Browser auf der ganzen Welt verstanden wird. Die schönste Flash-Animation ist aber nutzlos, wenn ein User das entsprechende Plugin nicht installiert hat (oder wenn es mangels Arbeitsspeicher nicht läuft oder wenn eine Internetseite über einen mobilen Kleincomputer (zB PDA) abgefragt wird, der kein Flash unterstützt). Vor der verwendung von Multimedia sollte man sichdeshalb immer kurz überlegen, wer alles auf die Seite Zugang haben muss. Je breiter das Zielpublikum und je wichtiger es ist, dass ALLE zugang haben, desto weniger sollte man mit Plugins (und übrigens auch mit client-seitiger Programmierung) arbeiten.